Lass‘ den Sommer ins Zelt

Samstag, 4. August, 12:30 Uhr. Die meißten Teilnehmer sind bei strahlendem Sonnenschein bereits auf dem Zeltplatz vor der Sporthalle Häver eingetroffen und eifrig damit beschäftigt die Zelte aufzustellen. Hierbei werden sie tatkräfitg von ihren Eltern und natürlich ihren Betreuern für die nächsten 24 Stunden unterstützt.

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13:30 Uhr. Nach dieser ersten Anstrengung und der Verabschiedung von den Eltern geht’s dann richtig los. In einer lustigen Kennenlernrunde muss jeder erst seinen Namen, dann ein Gericht mit demselben Anfangbuchstaben, sowie den Namen und das Essen seines Vorgängers sagen. („Meine Name ist Dominik und ich mag am liebesten –“ „– Dosenfutter.“) Anschließend bekommt jeder noch den Auftrag einen ‚kreativen‘ Button zu gestalten, der seinen Namen enthält. Während die meißten Jungen minimalistisch an die Aufgabe herangehen und außschließlich ihren Namen auf den Anstecker bringen, platzen manche Mädels geradezu vor Kreativität und produzieren gleich mehrere Buttons mit den unterschiedlichsten Motiven.

15 Uhr. Die Letzten sind gerade fertig, da ertönt auch schon der Startschuss zum Geländespiel. Drei Teams suchen sich einen möglichst gut verborgenes Lager im Wald und beginnen nach Wäscheklammern zu suchen. Treffen sie dabei auf gegnerische Mannschaftsmitglieder, können sie ihnen ihre Wäscheklammern abnehmen. Allerdings nur, wenn sie die höhere Spielkarte bei sich tragen. Alle sind mit Eifer dabei – manchmal mit so viel Eifer, dass sie verbotenerweise noch ein Ass im Ärmel haben ;( Trotzdem kommen alle gut gelaunt und sehr durstig zum Zeltplatz zurück. Die Pause bis zum Abendbrot haben sich alle redlich verdient. Manche suchen sich ein schattiges Plätchen unter den Bäumen oder im Zelt und hören Musik, andere üben sich im Jonglieren und dem Umgang mit dem Diavolo.

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19 Uhr. Da es so heiß ist, wurde das Spaghetti-Essen bis jetzt aufgeschoben. Doch nun ist der Appetit trotz Zwischensnacks groß. Als besonderes Highlight gibt es zu Nudeln und Soße, Cola, Fanta und Sprite.

21:30 Uhr. Als es nun langsam anfängt zu dämmern, beginnen die Vorbereitungen zum Lagerfeuer. Holz wird geschichtet und angezündet, Stockbrotteig und Marshmallows werden bereitgestellt. Während die Leckereien dann im Feuer garen und es immer schneller dunkel wird, wird viel gereder und gelacht. Ein besonderer Hingucker ist das Feuerwerk in Bad Oeynhausen, dass bis Häver zu sehen ist und die Leuchtdrachen die später am Abend hinter den Feldern aufsteigen.

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23:30 Uhr. Mond und Sterne sind hoch am Himmel als die Geschichte vom Graf mit dem Silberbein und seinem Diener allen Teilis einen Schauer über den Rücken jagt. Damit der Graf nicht mehr spuckt, müssen sie jetzt das Silberbein, das der Diener vergraben hat, finden. In drei Gruppen geht es also auf Nachtwanderung. Teelichter in Einmachgläsern erleuchten den Waldweg spärlich und das ein oder andere Kind sucht nach der Hand eines Betreuers, als es durch das Bettlaken geht. Trotz zittern und schreien, wenn der Boden aufeinmal nachgab, etwas über den Weg schwang oder ein metallisches „Klock“ zu hören war, fanden sie alle Hinweise und am Ende das Silberbein.

Sonntag, 5. August, 1:30 Uhr. Trotz Waschbeckenmangel, waren nun alle in den Zelten verstaut und man hörte nurnoch ab und zu ein leises Flüstern auf dem Platz. 

9 Uhr. Mittlerweile sind alle Teilis und Betreuer wach und größtenteils aus den Federn. Das Frühstück ist angerichtet und die Brötchen sind da. Nachdem sich alle satt gegessen haben, geht es ans Putzen und Packen, d.h. jeder sucht seine Sachen zusammen und packt sie ein, außerdem wird Müll aufgesammelt und drinnen schonmal durchgefegt.

10:30 Uhr. Nun kann es ganz entspannt in eine abschließende Spielrunde gehen. Immer zwei Leute müssen sich nur durch ein verabredetes Signal finden, durch Klatschen leiten oder gegenseitig fangen. Die Sonne scheint nun aber schon so stark, dass alles anstrengend ist. So setzen sich alle nochmal im Kreis zusammen und die finale Gut-Schlecht-Weg-Runde startet, in der jeder äußern darf was ihm gut gefallen hat und was er weniger möchte. Dann gehts ans Zelte abbauen und nach dem obligatorischen Gruppenfoto werden alle von ihren Eltern abgeholt. Ein großartiger Abschluss der Sommerferien!

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Ein Gedanke zu “Lass‘ den Sommer ins Zelt

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