Platz 1: A-meisen gegen B-meisen

April 1, 2008

Zielgruppe: Kinder im Vor- und Grundschulalter
Gruppengröße: 10 Kinder und mehr

Grundregeln:

Es gibt zwei Mannschaften: die A-meisen und die B-meisen. Die A-meisen stellen sich an einer Stirnseite der Halle in einer Reihe auf. Die B-meisen verteilen sich vor ihnen frei in der Halle. Die Zeit läuft. Die erste A-meise läuft nun los und versucht eine B-meise aus dem Feld zu fangen. Schafft sie es, setzt sich die gefangene B-meise auf die Bank, und die A-meise schlägt die nächste in der Reihe ab, die nun ihrerseits versucht eine B-meise zu fangen. Jede A-meise kann natürlich auch ohne eine B-meise gefangen zu haben die nächste in der Reihe abschlagen, wenn sie nicht mehr kann oder es taktisch günstig ist. Die Zeit wird gestoppt, sobald B-meisen auf der Bank sitzen. Nun tauschen A- und B-meisen die Rollen - die A-meisen laufen Weg und die B-meisen versuchen das Feld leerzufangen. Wer am Ende weniger Zeit gebraucht hat, um alle gegnerischen -meisen zu fangen, hat gewonnen.

Variationen:

mit Hindernissen
Im Feld werden kleine und große Kästen, Matten und Bänke verteilt, so dass die Kinder beim Fangen und Weglaugfen nicht nur Mitspielern sondern auch Hindernissen ausweichen müssen. Das macht das Spielen interessanter.

mit Zeitlimit
Besonders wenn nicht mehr viel Zeit ist, kann ein Zeitlimit gesetzt werden. Beide Mannschaften haben dann z.B. 5 Minunten Zeit so viele gegnerische -meisen wie möglich zu fangen. Wer in dieser Zeit mehr gefangen hat, hat gewonnen.


Platz 3: 3er-Abschlagen

März 18, 2008

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab 6
Gruppengröße: 10 Kinder und mehr

Grundregeln:

Es gibt zwei Mannschaften. Die eine Mannschaft stellt sich an der einen Stirnseite der Halle auf, die andere macht auf der gegenüberliegenden Seite dasselbe. Nun geht der erste der einen Mannschaft hinüber und schlägt drei verschiedenen Kindern der anderen Mannschaft auf die ausgestreckte Hand. Das dritte Kind läuft hinter dem Abschläger her und versucht ihn zu fangen, bevor er die Linie seiner Mannschaft wieder erreicht. Schafft es es, muss der Abschläger mit ins Lager der gegnerischen Mannschaft und sich hinter seinem
Verfolger aufstellen - er ist also der Gefangene. Wenn der Abschläger es jedoch schafft seine Linie zu erreichen ohne gefangen zu werden, ist der Verfolger sein Gefangener und muss sich hinter ihn stellen. Anschließend ist der erste aus der anderen Mannschaft an der Reihe. Wir jemand Gefangener, der selbst Gefangene hatte, sind diese wieder frei und dürfen sich erneut an der Linie ihrer Mannschaft aufstellen. Das Spiel ist beendet, sobald eine Mannschaft komplett gefangen ist.

Variationen:

Fortbewegung
Rückwärts, Seitwärts - alles ist möglich. Es muss ja auch nicht immer gelaufen werden: wie wäre es denn mal mit Hüpfen, Krabbeln, Gehen usw.

Startblock
Starten geht auch mal anders: aus dem Hocken, dem Liegen, dem Sitzen vom Kasten, über die Bank etc


Platz 7: Zauberwald

Februar 19, 2008

Zielgruppe: Kinder im Vor- und Grundschulalter
Gruppengröße: 10 Kinder und mehr

 Grundregeln:

Alle Kinder bewegen sich frei in der Halle. Es gibt min. 2 Fänger (Zauberer). Diese Zauberer verwandeln diejenigen die sie anschlagen entweder in einen Stein, eine Brücke oder einen Baum, indem sie das entsprechende Wort dem Gefangenen zurufen. Der Stein hockt sich ganz klein auf den Boden, der Baum stellt sich mit ausgebreiteten Armen (Ästen) hin und die Brücke wird zur Brücke, indem sie sich auf Hände und Füße stellt und einen Bogen unter dem Bauch bildet. Die verzauberten Kinder können wieder befreit werden, indem ein nicht gefangenes Kind über sie springt, sofern sie ein Stein sind, unter ihnen hindurchkriecht, sofern sie eine Brücke sind oder um sie herumläuft sofern sie ein Baum sind.

Variationen:

easy Zauberwald
Für jüngere Kinder ist es einfacher, wenn es 3 Fänger gibt und jeder kann nur in einen der Gegenstände verwandeln. So muss nicht überlegt und zugerufen werden, sondern jeder Fänger ist gleichbedeutend mit einem Gegenstand. 

der Wald ist groß
wem 3 Gegenstände zu wenig sind, der kann sie kurzerhand vermehren: Im Wald gibt es noch viel mehr: Ein Bach windet sich über den Boden, Pfützen stehen auf dem Waldweg, in die man hineintappen kann und dann erst die ganzen Tiere… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

der goldene Hirsch
Es gibt nur ein oder zwei Kinder, die wirklich befreien können - den goldenen Hirsch. Alle Kinder müssen weiterhin über Steine springen und Brücken durchkrabbeln und um Bäume laufen, aber die Verzauberten sind nur frei, wenn der goldene Hirsch sie so befreit. Die Zauberer müssen hier den goldenen Hirschen finden und können so den ganzen Wald verzaubern, während der Wald versucht den goldenen Hirsch so gut es geht zu decken.


Platz 9: Tierfänger

Februar 5, 2008

Zielgruppe: Kinder im Vor- und Grundschulalter
Gruppengröße: 10 Kinder und mehr

Grundregeln:

Ein Kind ist der Tierfänger und darf sich in 2/3 der Halle frei bewegen. Die anderen Kinder finden sich zu Tierarten (ca. 4 Kinder pro Art) zusammen. Der Fänger ruft nun eine Tierart und diese muss zur anderen Seite der Halle gelangen – möglichst ohne das ein Tier gefangen wird. Wer dennoch gefangen ist setzt sich auf die Bank. Er ist wieder frei sobald seine Art das nächste mal durchkommt, ohne dass ein Tier gefangen wird. Sitzen alle Tiere einer Art auf der Bank, ist diese Art ausgestorben.

Variationen:

mit Fängerwechsel
Hat der Fänger jede Tierart einmal (zweimal, dreimal) aufgerufen, darf er einen anderen Fänger bestimmen und sich einer Tierart anschließen.

Fortbewegungsart
Wem laufen zu langweilig ist, der kann ansagen, dass sich jede Gruppe sich so fortbewegen muss, wie das Tier, das sie darstellen.

Tiere?
Die Kinder müssen sich nicht zwingend in Tiergruppen zusammenfinden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Lieblingsvereine, Automarken, Farben, Obstsorten, Serienhelden - alles ist möglich.


Sportspiel-Tipps to go

Februar 2, 2008

Viele von Euch werden irgendwann einen Übungsleiterschein gemacht und in dem Zusammenhang vielleicht mal ein “Wir im Sport”-Heft gesehen haben. Vielleicht bekommt ihr das Magazin sogar geschickt, guckt aber selten hinein. Das ist ein Fehler! Der Teil

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ist manchmal ein richtiges Highlight und bietet ein vollständiges Konzept für eine Übungsstunde. Besonders praktisch für stark eingespannte Übungsleiter, um wieder frische Ideen einzubringen ohne selbst stundenlang überlegen zu müssen. Manchmal reicht es schon das normale Programm mit dem interessanten Aufwärmspiel oder der entspannten Abschlussübung aus der Zeitschrift aufzuwerten, um die Gruppe neu zu begeisten.

Da kommt es gelegen, das die “Praktisch für die Praxis” Tipps der letzten 7 Jahre auch auf der Seite des Landessportbundes NRW herunterzuladen sind! Ein kleines Minus ist nur, dass das Archiv nach Jahr und Ausgabe sortiert ist und nicht nach z.B. Titel des Praxis-Tipps. Das macht die Suche nach dem richtigen Pepp für meine Gruppe etwas mühsam. Aber wer ein wenig freie Zeit investiert und das Archiv durchforstet, wird garantiert auf ein paar Leckerbissen stoßen, die auch seiner Gruppe schmecken.


Platz 10: Schmetterlingsfangen

Januar 29, 2008

Zielgruppe: Kinder im Grundschulalter
Gruppengröße: 10 Kinder oder mehr

Grundregeln:

Die Kinder sitzen paarweise auf dem Boden. Ein Paar bleibt stehen, wobei einer der Fänger ist und der andere der Wegläufer. Der Läufer kann sich jederzeit neben eins der Paare setzen. Setzt er sich z.B. links neben ein Paar muss der Rechte der Partner aufstehen und wird zum Fänger. Der vorherige Fänger läuft nun weg. Schlägt der Fänger den Läufer ab bevor dieser sich neben ein Paar setzen kann, tauschen sie die Rollen. Direkter Widerschlag gilt nicht. Je nach dem ob das Spiel zum Aufwärmen, zum Ausklang oder als gezielte Vorbereitung auf ein Gerät eingesetzt werden soll, kann die Fortbewegungsform zwischen gehen, rennen, hüpfen uvm. variiert werden.

Variationen:

Schmetterlingsfangen professional
Es gibt nicht nur ein Fänger-Läufer-Paar, sondern gleich zwei oder drei. So müssen sich die Kinder mehr konzentrieren und die Anzahl der Kinder die nur auf dem Boden sitzt wird kleiner. Das ist vor allem in sehr großen Gruppen vorteilhaft.

Schlittenpacken
Die Klinder sitzen hier nicht nebeneinander, sondern hintereinander. Sobald sich jemand hinter den Hinteren setzt, muss der Vordere loslaufen und ist der neue Fänger.

Vampir-Spiel
Der Fänger heißt Vampir, der Läufer Opfer und beide müssen sich ihrer Rolle anpassen. D.h. der Vampir brüllt angsteinflößend, während das Opfer ängstlich kreischt. Besonders Halloween ein Hit!


Sportspiele Top 10

Januar 22, 2008

Um langsam dem Spielesammlungscharakter, den dieses Blog auch haben soll, gerecht zu werden, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, um die Top 10 der beliebtesten Sportspiele 2007 im TVH aufzustellen.

In den folgenden Wochen jeweils ein weiterer Platz bekannt gegeben. Das betreffende Spiel wird natürlich ausführlich erklärt, es werden wenn möglich Varianten vorgeschlagen und weitere nützliche Tipps gegeben.

Viel Spaß damit!


Widufix-Lauf dieses Jahr in Kirchlengern

Mai 4, 2007

widufix_logo_1.jpgAm 16. Juni 2007 findet schon zum dritten Mal der Widufix-Lauf der Initiative Wirschaftsstandort Kreis Herford e.V. statt.

Was sich jetzt so trocken anhört ist eigentlich eine tolle Sache: Je mehr Teilnehmer den 4 km langen Rundkurs in Kirchlengern am 16. Juni ein-, zwei- oder dreimal laufend oder walkend absolvieren, desto mehr Ausbildungsplätze können dieses Jahr im Kreis Herford noch geschaffen werden!

In der Startgebühr von nur 5€ ist außer dem Spass am gemeinsamen Sport und dem Gefühl etwas gutes getan zu haben, für die ersten 1000 Teilnehmer ein gratis T-Shirt enthalten. Außerdem gibt es Freikarten fürs Aqua Fun in Kirchlengern und jede Menge Attraktionen vor Ort, da der Lauf im Rahmen des Sommerfestes der Gemeinde Kirchlengern stattfindet.

Stimmen zum Lauf:

“Im Vordergrund steht bei unserem Benefizlauf nicht die sportliche Höchstleistung, sondern der gute Zweck. Auf eine offizielle Zeitmessung verzichten wir deshalb und möchten möglichst viele Leute animieren, sich durch ihre Teilnahme für unsere Region einzusetzen. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr dank der Unterstützung unserer Hauptsponsoren und unseres Mitausrichters –des Vereins Kirchlengern Handelt - ein Rekordergebnis erzielen werden.”
Klaus Goeke, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis

„Sport verbindet, er führt Menschen zusammen und wenn damit außerdem noch ein solcher Zweck verbunden werden kann, dann ist es eine rundum gute Sache. In den vergangenen Jahren konnten durch unseren widufix-lauf bereits 7 zusätzliche Ausbildungsplätze eingerichtet werden. Durch diese Lehrstellen konnte den jungen Menschen der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht und eine Perspektive gegeben werden. Den eingeschlagenen Weg möchten wir daher fortsetzen und hoffen, dass am Ende wiederum eine große Unterstützung der Region für die Region das Ergebnis sein wird.“
Landrätin Lieselore Curländer, Vorstandsvorsitzende der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e.V

Bist du dabei?